Einleitung
Kurze Antwort: Pinterest zahlt den Erstellern von DIY- und Bastel-Inhalten nicht einfach aufgrund des Themas mehr. Pinterest verfügt über kein integriertes System zur Aufteilung der Werbeeinnahmen oder zur CPM-Auszahlung, das an Inhaltskategorien gebunden ist. Stattdessen hängen die Einnahmen davon ab, wie die Ersteller ihren Traffic monetarisieren – und DIY/Basteln kann oft mehr einbringen, weil es ein höheres Monetarisierungspotenzial hat, nicht weil Pinterest einen höheren Satz zahlt.
Im Folgenden finden Sie eine klare Erklärung, wie die Monetarisierung auf Pinterest funktioniert und warum DIY- und Bastelthemen im Vergleich zu anderen Nischen oft finanziell gut abschneiden.
Wie die Monetarisierung auf Pinterest tatsächlich funktioniert
Pinterest selbst bezahlt die Ersteller nicht auf der Grundlage von Aufrufen, Kategorien oder Interaktionen. Es gibt keine automatische Auszahlung für Aufrufe oder einen höheren Satz für „beliebte” Themen.
Stattdessen gibt es nur wenige direkte Auszahlungsmechanismen, von denen keiner an bestimmte Inhaltskategorien gebunden ist:
- Belohnungsprogramme für Creator: Gelegentliche Anreize, die an Ziele oder Kampagnenziele geknüpft sind
- Affiliate-Marketing: Auszahlungen von Affiliate-Partnern
- Gesponserte Inhalte: Zahlungen von Marken und Sponsoren
- Monetarisierung außerhalb der Plattform: Blog-Traffic, E-Mail-Funnels, Produktverkäufe
Pinterest zahlt keine „CPM” direkt für irgendeine Inhaltskategorie – einschließlich DIY und Basteln.
Warum DIY und Basteln auf Pinterest oft mehr einbringen
Auch wenn Pinterest standardmäßig nicht mehr für DIY und Basteln bezahlt, generieren diese Themen in der Regel Traffic, der sich sehr gut monetarisieren lässt. Hier sind die Gründe dafür:
Hohe Kaufabsicht
Pinterest-Nutzer suchen häufig nach DIY und Basteln mit Absichten wie:
- „DIY-Ideen für die Wohnraumgestaltung”
- „Bastelprojekte für Geschenke“
- „Einfache Holzprojekte“
Diese Begriffe signalisieren Aktion, nicht passives Stöbern – und Käufer werden aktiv, was die Affiliate- und Produktumsätze steigert.
Evergreen-Suchwert
Pins zu DIY und Basteln neigen dazu:
- Monatelang oder jahrelang für relevante Suchbegriffe ranken
- Wiederholt gespeichert werden
- Sorgen Sie auch lange nach der Veröffentlichung für anhaltenden Traffic
Diese „Evergreen“-Lebensdauer steigert die Gesamteinnahmen mehr als schnell verfliegende Trends.
Starke Affiliate-Möglichkeiten
DIY- und Bastel-Inhalte bewerben oft konkrete Produkte:
- Werkzeuge (z. B. Klebepistolen, Sägen)
- Materialien (z. B. Garn, Farben)
- Bausätze und Zubehör
- Maschinen (Cricut, Laserschneider)
Diese Kategorien verfügen oft über solide Affiliate-Programme mit guten Provisionssätzen, insbesondere für:
- Werkzeuge mit höheren Preisen
- Saisonale Bastelartikel
- Nischenprodukte für Hobbyisten
Pinterest-Traffic kann für diese Art von Produkten sehr gut konvertieren.
Produktverkäufe & Kurse
DIY-Blogger verkaufen häufig:
- E-Books
- Vorlagen
- Kurse (z. B. Holzbearbeitung, Nähen)
- Ressourcenbibliotheken
- Musterpakete
Pinterest-Traffic führt bei diesen Bildungs- und Lehrprodukten tendenziell zu höheren Konversionsraten.
Wert von gesponserten Inhalten
Marken aus den Bereichen DIY, Wohnkultur und Handwerk sind in der Regel bereit, relativ hohe Preise zu zahlen, weil:
- Ihre Produkte sind visuell
- Pinterest-Nutzer speichern und suchen nach Ideen
- Zu den Zielen gehören oft direkte Konversionen (Kauf von Werkzeugen, Bastelbedarf)
Diese Kombination kann Sponsoring lukrativer machen als in einigen anderen Nischen.
Beispiele für Monetarisierung im Bereich DIY & Handwerk
So können in dieser Nische Einnahmen erzielt werden:
Affiliate-Marketing
Pins verlinken auf Produktseiten mit Affiliate-Codes:
- Werkzeuge und Ausrüstung
- Materialien und Zubehör
- DIY-Bausätze
Die tatsächlichen Einnahmen hängen ab von:
- Klickrate (CTR)
- Konversionsrate
- Provisionsprozentsatz
Bei DIY und Handwerk können die Affiliate-Einnahmen aufgrund der Produktpreise pro Klick höher sein.
Blog-Traffic zu Anzeigen und Leitfäden
Pins leiten Nutzer zu Blog-Inhalten wie:
- Schritt-für-Schritt-Anleitungen
- Anleitungen
- Projektzusammenfassungen
Die Monetarisierung erfolgt über:
- Display-Anzeigen
- Gesponserte Produktnennungen
- In Inhalte eingebettete Affiliate-Links
Dieses Modell skaliert, da Pins weiterhin den Traffic steigern.
Digitale Produkte und Kurse
Ersteller verkaufen digitale Produkte wie:
- E-Books
- Projektpläne
- Meisterkurse
- Vorlagen
Die Einnahmen aus diesen Produkten übersteigen oft bei weitem die typischen Affiliate-Einnahmen, weil:
- Hohe Gewinnspannen
- Käufer sind hoch motiviert
- Pinterest-Traffic konvertiert gut für „How-to“-Formate
Gesponserte Pins und Kooperationen
DIY- und Handwerksmarken sponsern häufig Inhalte, weil sie:
- Verkaufen Sie physische Produkte
- Profitieren Sie vom visuellen, zeitlosen Format von Pinterest
- Sehen Sie messbare Traffic- und Verkaufsergebnisse
Die Sponsoring-Gebühren für Nischen-Creators gehen oft mit einem höheren Engagement und Conversion-Potenzial einher – obwohl das Thema an sich nicht automatisch zu höheren Auszahlungen durch Pinterest führt.
Zahlt Pinterest also mehr für DIY und Handwerk?
Pinterest zahlt standardmäßig nicht mehr für DIY- oder Handwerksinhalte. Es gibt keine kategoriespezifische CPM- oder Auszahlungserhöhung, die in die Plattform integriert ist.
In der Praxis verdienen DIY- und Handwerksinhalte jedoch oft mehr, weil:
- Der Traffic hat eine hohe Kaufabsicht
- Beworbene Produkte lassen sich in der Regel gut verkaufen
- Inhalte bleiben zeitlos
- Marken sind bereit, für langfristige Sichtbarkeit zu zahlen
Mit anderen Worten:** Creators verdienen mehr, weil ihre Monetarisierung besser funktioniert, nicht weil Pinterest mehr zahlt.**
Abschließende Zusammenfassung
- Pinterest zahlt den Erstellern nicht mehr für bestimmte Inhaltsnischen.
- Die Monetarisierung hängt davon ab, wie Sie den Traffic auf Pinterest nutzen.
- DIY und Basteln schneiden gut ab, da sie mit der Suchabsicht der Nutzer und dem Kaufverhalten der Produkte übereinstimmen.
- Hohe Einnahmen stammen aus Affiliate-Einnahmen, gesponserten Inhalten, digitalen Produkten und Blog-Traffic – nicht aus Pinterest-Werbeeinnahmen.
Die Nische ist für das Conversion-Potenzial von Bedeutung, nicht für das Zahlungssystem von Pinterest.

