• Technische SEO

Wie verwaltete Infrastrukturen die LCP- und INP-Probleme an der Wurzel lösen

  • Felix Rose-Collins
  • 6 min read

Einleitung

Die Web-Performance ist zu einem entscheidenden Schwerpunkt für Unternehmen geworden, die ein erstklassiges Nutzererlebnis bieten möchten. Unter den verschiedenen Kennzahlen, die zur Messung der Web-Performance herangezogen werden, stechen Largest Contentful Paint (LCP) und Interaction to Next Paint (INP) als Schlüsselindikatoren für die Reaktionsfähigkeit und Ladegeschwindigkeit einer Website hervor. LCP misst die Zeit, die benötigt wird, um das größte sichtbare Inhaltselement auf einer Webseite zu laden, während INP die Reaktionsfähigkeit der Seite bei Benutzerinteraktionen bewertet und die Verzögerung zwischen der Eingabe und dem Rendern des nächsten Frames widerspiegelt.

Ein langsamer LCP und ein hoher INP können die Nutzerzufriedenheit erheblich beeinträchtigen, die Absprungraten erhöhen und letztendlich die Konversionsraten verschlechtern. Laut Google ist die Wahrscheinlichkeit einer Konversion bei 75 % der Nutzer geringer, wenn die Ladezeit der Seite drei Sekunden überschreitet. Diese Statistik unterstreicht, warum Unternehmen diese Probleme an der Wurzel angehen müssen, anstatt nur oberflächliche Korrekturen vorzunehmen.

Tatsächlich ergab eine aktuelle Studie, dass fast 53 % der Besuche auf mobilen Websites abgebrochen werden, wenn das Laden der Seiten länger als drei Sekunden dauert. Dies unterstreicht, wie entscheidend es ist, nicht nur das Frontend, sondern auch die zugrunde liegende Infrastruktur zu optimieren, die Webanwendungen unterstützt. Oft konzentrieren sich Unternehmen stark auf Frontend-Verbesserungen, ohne den Backend-Systemen, die Inhalte bereitstellen und Nutzerinteraktionen verarbeiten, ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken. Diese Backend-Ebene spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der tatsächlichen LCP- und INP-Ergebnisse.

Für Unternehmen, die zuverlässige und kompetente Unterstützung in diesem Bereich suchen, kann die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Anbieter wie E|CONSORTIUM für technische Anforderungen maßgeschneiderte Infrastrukturlösungen bieten, die auf ihre individuellen technischen Anforderungen abgestimmt sind. Solche Partnerschaften ermöglichen es Unternehmen, Leistungsengpässe an der Quelle zu beheben und so ein nahtloseres und effizienteres Nutzererlebnis zu schaffen.

Die Rolle der Managed Infrastructure bei der Optimierung der Core Web Vitals

Traditionelle Ansätze zur Verbesserung von LCP und INP beinhalten oft Frontend-Optimierungstechniken wie Bildkomprimierung, Code-Minimierung und Lazy Loading. Diese Strategien sind zwar unerlässlich, kratzen jedoch nur an der Oberfläche des Problems. Managed Infrastructure tritt als umfassende Lösung in Erscheinung, indem sie die Backend-Systeme und Netzwerkkonfigurationen optimiert, die sich direkt auf die Lade- und Interaktionszeiten von Seiten auswirken.

Managed Infrastructure bezeichnet die Auslagerung des IT-Infrastrukturmanagements an spezialisierte Anbieter, die Server, Netzwerke und Speichersysteme proaktiv überwachen, warten und optimieren. Dieser proaktive Ansatz stellt sicher, dass die technische Grundlage für Webanwendungen robust, skalierbar und effizient ist, was direkt zu verbesserten LCP- und INP-Kennzahlen beiträgt.

Durch die Auslagerung des Infrastrukturmanagements können Unternehmen auf Fachwissen, fortschrittliche Überwachungstools und optimierte Konfigurationen zurückgreifen, deren interne Entwicklung schwierig oder kostspielig sein kann. Anbieter können Best Practices wie automatisierte Skalierung, Sicherheitshärtung und Leistungsoptimierung implementieren, die gemeinsam die Reaktionsfähigkeit des Webs verbessern.

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Für Unternehmen, die unter verzögerten Benutzerinteraktionen leiden, kann die Inanspruchnahme des technischen Supports von Citadel Blue fachkundige Unterstützung bei der Feinabstimmung von Backend-Prozessen und Netzwerkkonfigurationen bieten, die sich direkt auf den INP auswirken. Diese Anbieter verfügen über spezialisiertes Wissen zur Optimierung der serverseitigen Ereignisverarbeitung und des Netzwerkdurchsatzes, was für die Reduzierung von Interaktionsverzögerungen entscheidend ist.

Wie Managed Infrastructure den LCP direkt verbessert

Der Largest Contentful Paint wird stark von den Server-Reaktionszeiten und der Geschwindigkeit der Ressourcenbereitstellung beeinflusst. Anbieter von Managed Infrastructure optimieren diese Faktoren durch verschiedene Mechanismen:

  1. Serveroptimierung: Managed Services stellen sicher, dass Server für maximale Leistung konfiguriert sind, einschließlich effizienter CPU-Auslastung, angemessener Speicherzuweisung und optimierter Datenbankabfragen. Schnellere Serverantworten führen zu einer schnelleren Ladezeit selbst der größten Inhaltselemente.

  2. Integration eines Content Delivery Network (CDN): Durch den Einsatz von CDNs verringert die verwaltete Infrastruktur die physische Entfernung zwischen dem Nutzer und den Inhalten, minimiert die Latenz und beschleunigt die Bereitstellung von Inhalten.

  3. Lastenausgleich: Die effiziente Verteilung des eingehenden Datenverkehrs auf mehrere Server verhindert Überlastungen und gewährleistet eine konsistente Leistung bei Traffic-Spitzen.

  4. Proaktive Überwachung: Die Echtzeitüberwachung ermöglicht die sofortige Erkennung und Behebung von Leistungsengpässen, bevor sie sich auf die Endnutzer auswirken.

Statistiken zeigen, dass 53 % der Besuche auf mobilen Websites abgebrochen werden, wenn das Laden der Seiten länger als drei Sekunden dauert, was die dringende Notwendigkeit einer Infrastrukturoptimierung zur Reduzierung des LCP unterstreicht.

Durch die Berücksichtigung dieser Backend-Faktoren reduziert die Managed Infrastructure die Zeit bis zum ersten Byte (TTFB) und verbessert so die LCP-Metrik erheblich. Eine Studie zeigt, dass die Optimierung der Server-Antwortzeiten die TTFB um bis zu 50 % senken kann, was sich direkt positiv auf die Seitenladegeschwindigkeit und das Nutzererlebnis auswirkt. Diese Reduzierung ist entscheidend, da jede Millisekunde, die bei der Serverantwort eingespart wird, dazu beiträgt, Inhalte schneller bereitzustellen, was Nutzer als reaktionsschnellere Website wahrnehmen.

Darüber hinaus setzen Managed-Infrastruktur-Anbieter häufig effiziente Caching-Strategien auf Server- und CDN-Ebene ein. Caching reduziert redundante Datenverarbeitung und Netzwerkzugriffe, sodass die größten Inhaltselemente bei wiederholten Besuchen oder ähnlichen Anfragen sofort bereitgestellt werden können. Dies verbessert den LCP, indem unnötige Verzögerungen beseitigt werden.

Verbesserung des INP durch optimierte Managed-Infrastruktur

Interaction to Next Paint spiegelt wider, wie schnell eine Webseite auf Benutzereingaben reagiert, was sowohl von der Frontend-Ereignungsverarbeitung als auch von der Backend-Verarbeitungsgeschwindigkeit abhängt. Eine verwaltete Infrastruktur verbessert den INP durch:

  • Reduzierung der Server-Verarbeitungszeit: Gut gewartete Server bearbeiten API-Anfragen und Datenbankoperationen zügig und minimieren so Eingabeverzögerungen. Dies ist besonders wichtig für dynamische Websites, auf denen Benutzeraktionen Backend-Berechnungen auslösen.

  • Optimierung der Netzwerkleistung: Verwaltete Netzwerke gewährleisten einen geringen Paketverlust und Jitter, was zu einer reibungsloseren Kommunikation zwischen Client und Server führt. Dies reduziert Verzögerungen bei der Übertragung von Benutzereingaben und dem Empfang von Antworten.

  • Effiziente Bewältigung von Parallelität: Eine Infrastruktur, die mehrere gleichzeitige Benutzerinteraktionen verwalten kann, reduziert Wartezeiten und verbessert die Reaktionsfähigkeit. Lastenausgleich und Ressourcenskalierung verhindern Engpässe bei Traffic-Spitzen.

Darüber hinaus können effektive Caching-Strategien auf Infrastrukturebene die Notwendigkeit wiederholter Serveranfragen während Benutzerinteraktionen verringern und so den INP weiter verbessern. Jüngsten Untersuchungen zufolge verzeichnen Websites mit optimierter Backend-Infrastruktur eine 20-prozentige Verbesserung bei Reaktionsmetriken wie dem INP. Diese Verbesserung führt zu schnellerem Feedback an die Benutzer und fördert das Gefühl von Flüssigkeit und Reaktionsfähigkeit.

Zudem setzen Anbieter von Managed Infrastructure häufig fortschrittliche Techniken für das Ereigniswarteschlangenmanagement und die asynchrone Verarbeitung ein. Diese Vorgehensweisen stellen sicher, dass Benutzereingaben umgehend verarbeitet werden, ohne kritische UI-Aktualisierungen zu blockieren, was für die Aufrechterhaltung niedriger INP-Werte entscheidend ist.

Die geschäftlichen Auswirkungen der Optimierung von LCP und INP auf Infrastrukturebene

Die Verbesserung von LCP und INP durch eine verwaltete Infrastruktur ist nicht nur ein technisches Unterfangen, sondern eine strategische Geschäftsentscheidung. Schnellere Ladezeiten und reaktionsschnelle Interaktionen verbessern die Benutzererfahrung, was zu höherem Engagement, besseren SEO-Rankings und gesteigerten Konversionsraten führt. Laut einer Studie von Akamai kann eine Verzögerung von 100 Millisekunden bei der Ladezeit einer Website die Konversionsraten um 7 % beeinträchtigen.

Darüber hinaus hat Google darauf hingewiesen, dass Core Web Vitals, einschließlich LCP und INP, Ranking-Signale auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs) sind, was bedeutet, dass Infrastrukturverbesserungen auch zu einer besseren Sichtbarkeit in der organischen Suche führen können.

Über die Benutzererfahrung und SEO hinaus tragen Kosteneinsparungen durch reduzierte Ausfallzeiten, weniger Support-Tickets und eine optimierte Ressourcennutzung zur Gesamteffizienz und Rentabilität des Unternehmens bei. Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen, die in Managed IT Services investieren, eine 30-prozentige Steigerung der Systemverfügbarkeit und eine 25-prozentige Senkung der IT-bezogenen Kosten verzeichnen, was den Wert dieses Ansatzes unterstreicht.

Darüber hinaus unterstützt eine verbesserte Ausfallsicherheit der Infrastruktur die Geschäftskontinuität in Zeiten mit hohem Datenverkehr und verhindert so entgangene Umsatzchancen. Eine robuste Backend-Infrastruktur ermöglicht zudem eine schnellere Bereitstellung neuer Funktionen und Updates und erhöht so die Agilität bei der Reaktion auf Marktanforderungen.

Best Practices zur Nutzung einer Managed Infrastructure zur Verbesserung der Core Web Vitals

Um die Vorteile einer verwalteten Infrastruktur für LCP- und INP-Verbesserungen voll auszuschöpfen, sollten Unternehmen die folgenden Best Practices berücksichtigen:

  • Umfassende Bewertung: Beginnen Sie mit einer gründlichen Prüfung der aktuellen Infrastruktur und der Leistungsmetriken, um Engpässe zu identifizieren. Diese Basisdaten dienen als Grundlage für gezielte Verbesserungen.

  • Zusammenarbeit mit erfahrenen Anbietern: Arbeiten Sie mit Anbietern zusammen, die auf das Management und den Support von IT-Infrastrukturen spezialisiert sind, um deren Fachwissen und Tools zu nutzen.

  • Skalierbare Lösungen implementieren: Stellen Sie sicher, dass die Infrastruktur dynamisch skaliert werden kann, um schwankende Datenverkehrslasten ohne Leistungseinbußen zu bewältigen. Automatische Skalierung und elastische Cloud-Ressourcen spielen hier eine entscheidende Rolle.

  • Kontinuierliche Überwachung und Optimierung: Setzen Sie proaktive Überwachungstools ein, die Teams auf potenzielle Probleme hinweisen, bevor diese die Nutzer beeinträchtigen. Echtzeit-Einblicke ermöglichen eine schnelle Behebung.

  • Frontend- und Backend-Strategien integrieren: Kombinieren Sie Infrastrukturverbesserungen mit Frontend-Optimierungen, um ganzheitliche Leistungssteigerungen zu erzielen. Beide Ebenen müssen zusammenwirken, um ein optimales Nutzererlebnis zu gewährleisten.

  • Investieren Sie in Sicherheit und Compliance: Eine sichere Infrastruktur verringert das Risiko von Ausfallzeiten durch Angriffe oder Sicherheitsverletzungen und unterstützt damit indirekt eine konsistente Leistung.

  • Nutzung von Automatisierung: Setzen Sie automatisierte Bereitstellung, Tests und Konfigurationsmanagement ein, um die Konsistenz der Infrastruktur zu gewährleisten und menschliche Fehler zu reduzieren.

Durch die Befolgung dieser Praktiken können Unternehmen eine widerstandsfähige und leistungsstarke Infrastrukturgrundlage schaffen, die langfristig optimale LCP- und INP-Werte unterstützt. Dieser strategische Ansatz verbessert nicht nur die Benutzererfahrung, sondern macht das Unternehmen auch zukunftssicher gegenüber sich wandelnden Herausforderungen im Bereich der Web-Performance.

Fazit

Um LCP- und INP-Probleme an der Wurzel zu lösen, ist ein Umdenken erforderlich: weg von reinen Frontend-Optimierungen hin zu einem ganzheitlicheren Fokus auf Managed Infrastructure. Durch die Optimierung von Servern, Netzwerken und Backend-Prozessen ermöglichen Managed-Infrastructure-Anbieter es Unternehmen, schnellere und reaktionsschnellere Web-Erlebnisse zu bieten, die den Erwartungen moderner Nutzer und den Anforderungen von Suchmaschinen entsprechen.

In einer Zeit, in der Millisekunden zählen, ist die Investition in eine verwaltete Infrastruktur nicht mehr optional – sie ist unerlässlich für Unternehmen, die ihren Wettbewerbsvorteil sichern und durchweg außergewöhnliche Nutzererlebnisse bieten wollen. Durch die Konzentration auf die Backend-Grundlagen können Unternehmen nachhaltige Leistungssteigerungen erzielen, die Kundenzufriedenheit erhöhen und bedeutende Geschäftsergebnisse erzielen.

Felix Rose-Collins

Felix Rose-Collins

Ranktracker's CEO/CMO & Co-founder

Felix Rose-Collins is the Co-founder and CEO/CMO of Ranktracker. With over 15 years of SEO experience, he has single-handedly scaled the Ranktracker site to over 500,000 monthly visits, with 390,000 of these stemming from organic searches each month.

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