• LLM

Der Aufstieg der gerätebasierten LLMs und was dies für die Entdeckung bedeutet

  • Felix Rose-Collins
  • 7 min read

Einleitung

Jahrelang war KI in der Cloud zu Hause.

Die Modelle waren riesig. Die Inferenz war zentralisiert. Benutzerdaten mussten an Server gesendet werden. Jede Interaktion lief über die Infrastruktur der großen Technologieunternehmen.

Aber im Jahr 2026 findet eine bedeutende Umkehrung statt:

KI zieht auf das Gerät um.

Smartphones, Laptops, Headsets, Autos, Uhren, Home Hubs – alle laufen mit lokalen LLMs, die:

✔ den Nutzer verstehen

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✔ stark personalisieren

✔ offline arbeiten

✔ die Privatsphäre schützen

✔ sofort ausgeführt werden

✔ Mit Sensoren integrieren

✔ Suche und Empfehlungen beeinflussen

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✔ Informationen filtern, bevor sie den Nutzer erreichen

Dies verändert alles in Bezug auf:

✔ SEO

✔ KI-Suche

✔ Werbung

✔ Personalisierung

✔ Entdeckung

✔ Markensichtbarkeit

✔ User Journeys

Gerätebasierte LLMs werden zum neuen ersten Filter zwischen Nutzern und dem Internet.

Dieser Artikel erklärt, was sie sind, wie sie funktionieren und wie sich Marketer an eine Welt anpassen müssen, in der die Suche lokal und nicht global beginnt.

1. Was sind On-Device-LLMs? (Einfache Definition)

Ein gerätebasiertes LLM ist ein Sprachmodell, das direkt auf folgenden Geräten ausgeführt wird:

✔ Ihrem Smartphone

✔ Ihrem Laptop

✔ Ihrer Smartwatch

✔ Ihrem Armaturenbrett

✔ Ihrem AR/VR-Headset

– ganz ohne Cloud-Server.

Dies ist nun möglich, weil:

✔ die Modelle immer kleiner werden

✔ Hardwarebeschleuniger immer besser werden

✔ Techniken wie Quantisierung und Destillation Modelle verkleinern

✔ multimodale Encoder immer effizienter werden

LLMs auf Geräten ermöglichen:

✔ sofortiges Schlussfolgern

✔ personalisiertes Gedächtnis

✔ Datenschutz

✔ Offline-Intelligenz

✔ tiefe Integration mit Gerätedaten

Sie verwandeln jedes Gerät in ein eigenständiges KI-System.

2. Wie On-Device-LLMs die Architektur der Suche verändern

Traditionelle Suche:

Benutzer → Suchanfrage → Cloud-LLM/Suchmaschine → Antwort

Geräteinterne LLM-Suche:

Benutzer → Lokales LLM → Filter → Personalisierung → Cloud-Abruf → Synthese → Antwort

Der entscheidende Unterschied:

Das Gerät wird zum Gatekeeper, bevor die Cloud die Abfrage überhaupt sieht.

Dies verändert die Suche grundlegend.

3. Warum Big Tech auf geräteinterne KI umsteigt

Vier Faktoren treiben diesen Wandel voran:

1. Datenschutz und Regulierung

Die Länder verschärfen ihre Datenschutzgesetze. Gerätebasierte KI:

✔ speichert Daten lokal

✔ vermeidet die Übertragung in die Cloud

✔ reduziert Compliance-Risiken

✔ beseitigt Probleme bei der Datenaufbewahrung

2. Kostensenkung

Cloud-Inferenz ist teuer. Milliarden von täglichen Abfragen → enorme GPU-Kosten.

On-Device-KI verlagert die Berechnung auf die Hardware des Benutzers.

3. Geschwindigkeit und Latenz

Gerätebasierte LLMs bieten:

✔ sofortige Ergebnisse

✔ keine Serververzögerung

✔ keine Netzwerkabhängigkeit

Dies ist unerlässlich für:

✔ AR

✔ Automobilindustrie

✔ Mobilgeräte

✔ Wearables

✔ Smart-Home-Geräte

4. Personalisierungspotenzial

Gerätebasierte LLMs können auf Folgendes zugreifen:

✔ Nachrichten

✔ Fotos

✔ Browserverlauf

✔ Verhaltensmuster

✔ Kalender

✔ Standort

✔ Sensordaten

Cloud-Modelle können rechtlich und praktisch nicht darauf zugreifen.

Lokale Daten = tiefere Personalisierung.

4. Die großen Plattformen setzen voll auf On-Device-LLMs

Bis 2026 werden alle großen Akteure On-Device-Intelligenz eingeführt haben:

Apple Intelligence (iOS, macOS)

Geräteinterne SLMs verarbeiten:

✔ Sprache

✔ Bilder

✔ App-Kontext

✔ Absichten

✔ Benachrichtigungen

✔ personenbezogene Daten

Apple nutzt die Cloud nur, wenn es unbedingt erforderlich ist.

Google (Android + Gemini Nano)

Gemini Nano läuft vollständig auf dem Gerät:

✔ Zusammenfassung von Nachrichten

✔ Fotoauswertung

✔ Sprachassistenz

✔ Offline-Aufgaben

✔ Kontextuelles Verständnis

Die Suche selbst beginnt auf dem Gerät, bevor sie die Server von Google erreicht.

Samsung, Qualcomm, MediaTek

Smartphones verfügen nun über spezielle:

✔ NPU (Neural Processing Units)

✔ GPU-Beschleuniger

✔ KI-Coprozessoren

die speziell für die lokale Modellinferenz entwickelt wurden.

Microsoft (Windows Copilot + Surface-Hardware)

Windows läuft jetzt mit:

✔ lokale Zusammenfassungen

✔ lokale Transkription

✔ Lokale Schlussfolgerungen

✔ multimodale Interpretation

ohne Cloud-Modelle zu benötigen.

5. Der entscheidende Wandel: On-Device-LLMs werden zu „lokalen Kuratoren” von Suchanfragen

Dies ist die entscheidende Erkenntnis:

Bevor eine Anfrage Google, ChatGPT Search, Perplexity oder Gemini erreicht, wird sie von Ihrem Gerät interpretiert, umgestaltet und manchmal sogar umgeschrieben.

Das bedeutet:

✔ Ihre Inhalte müssen der vom lokalen LLM interpretierten Absicht des Nutzers entsprechen

✔ Die Suche beginnt auf dem Gerät, nicht im Internet

✔ On-Device-LLMs fungieren als persönliche Filter

✔ Die Sichtbarkeit Ihrer Marke wird nun von lokalen KI-Systemen gesteuert.

Ihre Marketingstrategie muss nun Folgendes berücksichtigen:

Wie nimmt die persönliche KI des Nutzers Ihre Marke wahr?

6. Wie On-Device-LLMs die Entdeckung verändern werden

Hier sind die 11 wichtigsten Auswirkungen.

1. Die Suche wird auf Geräteebene hyper-personalisiert

Das Gerät weiß:

✔ was der Nutzer eingegeben hat

✔ wo er sich befindet

✔ sein bisheriges Verhalten

✔ seine Präferenzen

✔ welche Inhalte er tendenziell anklickt

✔ seine Ziele und Einschränkungen

Das Gerät filtert Suchanfragen, bevor sie gesendet werden.

Zwei Nutzer, die dasselbe eingeben, senden möglicherweise unterschiedliche Suchanfragen an Google oder ChatGPT Search.

2. SEO wird pro Nutzer personalisiert

Traditionelles SEO ist für globale Ergebnisse optimiert.

Die geräteinterne KI erstellt:

✔ personalisierte SERPs

✔ personalisierte Ranking-Signale

✔ personalisierte Empfehlungen

Ihre Sichtbarkeit hängt davon ab, wie gut lokale LLMs:

✔ verstehen

✔ vertrauen

✔ und bevorzugen

3. On-Device-Modelle erstellen lokale Wissensgraphen

Geräte erstellen Mikro-Wissensgraphen:

✔ Ihre häufigen Kontakte

✔ Ihre gesuchten Marken

✔ frühere Käufe

✔ gespeicherte Informationen

✔ Gespeicherte Dokumente

Diese beeinflussen, welche Marken das Gerät bewirbt.

4. Private Daten → Private Suche

Benutzer fragen:

„Welchen Laptop sollte ich mir angesichts meines Budgets kaufen?“ „Warum weint mein Baby? Hier ist eine Aufnahme.“ „Sieht das wie eine Betrugsnachricht aus?“

Dies gelangt niemals in die Cloud.

Marken können es nicht sehen. Analysen können es nicht nachverfolgen.

Private Suchanfragen werden für traditionelles SEO unsichtbar.

5. Lokale Abrufe ergänzen die Websuche

Geräte speichern:

✔ frühere Snippets

✔ zuvor angesehene Artikel

✔ Screenshots

✔ frühere Produktrecherchen

✔ gespeicherte Informationen

Dies wird Teil des Abrufkorpus.

Ihre älteren Inhalte können wieder auftauchen, wenn sie lokal gespeichert sind.

6. On-Device-LLMs schreiben Suchanfragen um

Ihre ursprünglichen Schlüsselwörter werden nicht mehr so wichtig sein.

Geräte schreiben um:

✔ „bestes CRM“ → „bestes CRM für Freiberufler, die Google Workspace verwenden“

✔ „SEO-Tool“ → „SEO-Tool, das sich in meine bestehende Konfiguration integrieren lässt“

SEO entwickelt sich von Keywords hin zu einer Optimierung auf Zielebene.

7. Bezahlte Anzeigen verlieren an Bedeutung

Gerätebasierte LLMs unterdrücken oder blockieren:

✔ Spam

✔ irrelevante Angebote

✔ minderwertige Anzeigen

Und fördern:

✔ kontextuelle Relevanz

✔ Qualitätssignale

✔ nutzerorientierte Lösungen

Dies stört die Werbewirtschaft.

8. Die Sprachsuche wird zur Standardinteraktion

Geräteinterne LLMs werden:

✔ gesprochene Suchanfragen

✔ Umgebungsgeräusche

✔ Kameraeingaben

✔ Echtzeit-Eingabeaufforderungen

in Suchereignisse um.

Ihre Inhalte müssen dialogorientierte und multimodale Interaktionen unterstützen.

9. Lokale Empfehlungen dominieren

Gerät → Agent → Cloud → Marke NICHT Google → Website

Die erste Empfehlung erfolgt, bevor die Suche beginnt.

10. Offline-Entdeckungen tauchen auf

Benutzer fragen:

„Wie kann ich das beheben?“ „Erklären Sie mir diese Fehlermeldung.“ „Was steht auf dieser Tablettenpackung?“

Kein Internet erforderlich.

Ihre Inhalte müssen so gestaltet sein, dass sie lokal zwischengespeichert und zusammengefasst werden können.

11. Multimodale Interpretation wird zum Standard

Geräte werden Folgendes verstehen:

✔ Screenshots

✔ Kamerafotos

✔ Videos

✔ Quittungen

✔ Dokumente

✔ UI-Abläufe

SEO-Inhalte müssen multimodal interpretierbar sein.

7. Was dies für SEO, AIO, GEO und LLMO bedeutet

Geräteinterne LLMs verändern die Optimierung für immer.

1. SEO → Lokale KI-bewusste SEO

Sie müssen optimieren für:

✔ Personalisierung

✔ umgeschriebene Suchanfragen

✔ Nutzerziele

✔ kontextbezogene Argumentation

2. AIO → Interpretierbarkeit auf lokalen Rechnern

Inhalte müssen für lokale LLMs leicht zu analysieren sein:

✔ klare Definitionen

✔ strukturierte Logik

✔ einfache Datenextraktion

✔ explizite Entitäten

✔ Antwort-First-Blöcke

3. GEO → Generative Engine Optimization wird auf geräteinterne Modelle ausgeweitet

LLMs werden:

✔ Ihre Inhalte lokal nutzen

✔ Teile davon zwischenspeichern

✔ sie zusammenfassen

✔ mit denen der Konkurrenz vergleichen

Ihre Inhalte müssen maschinenfreundlich sein.

4. LLMO → Multi-LLM-Optimierung (Cloud + Gerät)

Ihre Inhalte müssen:

✔ leicht zusammenfassbar

✔ interpretierbar strukturiert

✔ über alle Abfragen hinweg entitätskonsistent

✔ auf Persona-Varianten abgestimmt

Lokale LLMs belohnen Klarheit gegenüber Komplexität.

8. Wie sich Marketer auf On-Device-KI vorbereiten sollten

Praktische Schritte:

1. Erstellen Sie Inhalte für die „lokale Zusammenfassung”

Das bedeutet:

✔ Absätze, die mit der Antwort beginnen

✔ Frage-Antwort-Blöcke

✔ prägnante Definitionen

✔ Aufzählungslisten

✔ Schritt-für-Schritt-Rahmen

✔ Strukturierte Argumentation

Lokale LLMs überspringen ausführliche Inhalte.

2. Stärkung der Markenprofile

Geräteinterne Modelle sind stark von der Klarheit der Entitäten abhängig:

✔ Konsistente Markenbenennung

✔ Schema

✔ Wikidata

✔ Produktseiten

✔ interne Verlinkung

Agenten bevorzugen Marken, die sie verstehen.

3. Erstellen Sie „zielorientierte“ Inhalte

Da Geräte Suchanfragen umschreiben, müssen Sie für Ziele optimieren:

✔ Anfänger-Anleitungen

✔ „Wie wählt man ... aus?“

✔ „Was tun, wenn ...“

✔ Fehlerbehebung

✔ Szenariobasierte Seiten

4. Fokus auf Vertrauens- und Glaubwürdigkeitssignale

Geräte filtern Marken mit geringer Vertrauenswürdigkeit heraus.

Erforderlich:

✔ E-E-A-T

✔ Klare Fachkompetenz

✔ Zitate

✔ Originaldaten

✔ Fallstudien

5. Unterstützung multimodaler Interpretation

Enthalten:

✔ kommentierte Bilder

✔ Diagramme

✔ Screenshots

✔ Produktfotos

✔ Benutzerabläufe

✔ UI-Beispiele

Gerätebasierte LLMs stützen sich stark auf visuelles Denken.

9. Wie Ranktracker die On-Device-KI-Entdeckung unterstützt

Die Tools von Ranktracker passen perfekt zu den Trends bei LLMs auf Geräten:

Keyword Finder

Entdeckt zielbasierte, dialogorientierte und Multi-Intent-Suchanfragen – also genau die Arten von Suchanfragen, die lokale LLMs am häufigsten umschreiben.

SERP-Checker

Zeigt den Wettbewerb zwischen Entitäten und strukturierte Ergebnisse, die lokale LLMs als Quellen verwenden werden.

Web-Audit

Stellt die Maschinenlesbarkeit sicher für:

✔ Schema

✔ interne Verlinkung

✔ strukturierte Abschnitte

✔ Barrierefreiheit

✔ Metadaten

Entscheidend für die lokale LLM-Analyse.

KI-Artikelschreiber

Erzeugt eine LLM-freundliche Inhaltsstruktur, ideal für:

✔ Lokale Zusammenfassung

✔ Cloud-Abruf

✔ agentenbasiertes Denken

✔ multimodale Ausrichtung

Backlink-Monitor + Checker

Autorität bleibt entscheidend – lokale Modelle bevorzugen nach wie vor vertrauenswürdige Marken mit starker externer Validierung.

Abschließender Gedanke:

On-Device-LLMs werden zu den neuen Gatekeepern der Entdeckung – und sie werden kontrollieren, was Nutzer sehen, bevor die Cloud dies tut.

Die Suche beginnt nicht mehr bei Google. Sie beginnt auf dem Gerät:

✔ personalisiert

✔ privat

✔ kontextbezogen

✔ multimodal

✔ gefiltert

✔ agentenorientiert

Und erst dann fließt es nach außen.

Das bedeutet:

✔ SEO muss sich an lokale Umschreibungen anpassen

✔ Marken müssen ihre maschinelle Identität stärken

✔ Inhalte müssen für Zusammenfassungen erstellt werden

✔ Vertrauenssignale müssen eindeutig sein

✔ Die Klarheit der Entitäten muss perfekt sein

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✔ Multimodale Interpretation ist obligatorisch

Die Zukunft der Entdeckung ist:

zuerst lokal → dann Cloud → zuletzt Nutzer.

Marketer, die sich mit geräteinternen LLMs auskennen, werden die nächste Ära der KI-Suche dominieren – denn sie werden die erste Intelligenzebene optimieren, die jede Suchanfrage interpretiert.

Felix Rose-Collins

Felix Rose-Collins

Ranktracker's CEO/CMO & Co-founder

Felix Rose-Collins is the Co-founder and CEO/CMO of Ranktracker. With over 15 years of SEO experience, he has single-handedly scaled the Ranktracker site to over 500,000 monthly visits, with 390,000 of these stemming from organic searches each month.

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