Einführung
Im Gegensatz zu Plattformen, die Creators einen festen Betrag pro Aufruf zahlen, erfolgt die Bezahlung bei Pinterest nicht direkt auf Basis der Aufrufzahlen. Stattdessen hängen die Einnahmen davon ab, wie effektiv die Creators den durch diese Aufrufe generierten Traffic monetarisieren. Aus diesem Grund gibt es große Unterschiede bei den Einnahmen für die gleiche Anzahl von Aufrufen – es kommt ganz auf die Strategie zur Steigerung der Konversionsrate an.
Im Folgenden finden Sie realistische Beispiele, die zeigen, wie viel Creator mit Pinterest-Aufrufen in unterschiedlichem Umfang verdienen können, basierend auf typischen Monetarisierungsmethoden wie Affiliate-Marketing, Blog-Traffic, digitalen Produkten und Sponsoring.
Hinweis: Diese Zahlen sind Schätzungen, die auf Leistungsbenchmarks der Branche basieren. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren stark je nach Nische, Absicht des Publikums, Konversionsraten und Monetarisierungskonfiguration.
Wie sich die Einnahmen bei Pinterest mit den Aufrufen skalieren
Beispiel 1: 10.000 Aufrufe
Kontext: Ein mittelgroßer Lifestyle-Blogger, der Affiliate-Links und einige Produktempfehlungen verwendet.
- Affiliate-Klicks: ~150–300
- Conversions: ~3–15
- Affiliate-Einnahmen: 50–200
- Werbeeinnahmen (bei Weiterleitung zum Blog): 10–50 $** Geschätzte Gesamtsumme:** 60–250
Dieses Niveau ermöglicht in der Regel ein Nebeneinkommen, insbesondere wenn Pins für Suchbegriffe ranken.
Beispiel 2: 50.000 Aufrufe
Kontext: Nischenorientierter Food-Blogger mit optimierten Pins, die mit Affiliate-Produkten und Blog-Beiträgen verlinkt sind.
- Affiliate-Klicks: ~500–1.000
- Conversions: ~10–60
- Affiliate-Einnahmen: 200–1.200
- Werbeeinnahmen: 50–200 $** Geschätzte Gesamtsumme:** 250–1.400
Hier beginnen Sie, bedeutendere Einnahmen zu erzielen, insbesondere aus Affiliate-Programmen.
Beispiel 3: 100.000 Aufrufe
Kontext: Mid-Tier-Creator, der gemischte Monetarisierung nutzt (Affiliate-Angebote + Blog-Ad-Traffic + E-Mail-Funnel).
- Affiliate-Klicks: ~1.000–3.000
- Conversions: ~20–150
- Affiliate-Einnahmen: 500–3.000
- Werbeeinnahmen: 100–300 $
- E-Mail-Funnel-Verkäufe: 200–1.000 $** Geschätzte Gesamtsumme:** 800–4.300
Bei dieser Größenordnung sind die Qualität und die Absicht des Publikums weitaus wichtiger als die reine Anzahl der Aufrufe.
Beispiel 4: 500.000 Aufrufe
Kontext: Etablierter Nischen-Creator mit einem digitalen Produkt und einem Affiliate-Verkaufstrichter.
- Affiliate-Klicks: ~5.000–10.000
- Conversions: ~100–700
- Affiliate-Einnahmen: 1.000–7.000
- Produktverkäufe: 2.000–10.000
- Werbeeinnahmen: 300–1.000 $** Geschätzte Gesamtsumme:** 3.300–18.000 $+
Digitale Produkte und E-Mail-Sequenzen beginnen, die Einnahmen zu dominieren.
Beispiel 5: 1.000.000 Aufrufe
Kontext: Professioneller Creator mit starken SEO-optimierten Pins, mehreren Einnahmequellen und Sponsoren.
- Affiliate-Klicks: ~10.000–30.000
- Conversions: ~200–2.000
- Affiliate-Einnahmen: 2.000–15.000+
- Produktverkäufe: 5.000–50.000+
- Werbeeinnahmen: 500–2.000
- Sponsoring-Verträge: 1.000–10.000 $** Geschätzte Gesamtsumme:** 8.500–77.000 $+
Auf dieser Ebene wird die Diversifizierung der Einnahmen zu einem großen Vorteil.
Was die Schwankungen bei den Einnahmen verursacht
Diese Beispiele veranschaulichen, warum die Einnahmen pro Aufruf stark variieren:
1. Monetarisierungsstrategie
- Affiliate-orientierte Pins erzielen oft mehr Einnahmen pro 1.000 Aufrufe als einfacher werbebasierter Traffic.
- Der Verkauf eigener Produkte erzielt in der Regel die höchsten Einnahmen pro Aufruf.
2. Nische und Absicht
- Nischen mit Kaufabsicht (Finanzen, Software, Haushaltsprodukte) erzielen eine bessere Conversion als allgemeine Lifestyle-Themen.
- Nutzer, die nach „Wie kaufe ich“, „Das Beste ...“ oder „Vergleich“ suchen, sind profitabler.
3. Klickrate (CTR)
Aufrufe sind wichtig, aber noch wichtiger ist, wie viele Personen auf Ihren Pin klicken. Eine höhere Klickrate erhöht das Umsatzpotenzial erheblich.
4. Konversionsrate
Wie viel Prozent der Klicker tätigen eine Kaufaktion? Eine Steigerung der Conversion von 2 % auf 5 % verdreifacht den Gewinn.
5. Langfristiger Wert von Pinterest
Im Gegensatz zu Social Feeds generieren Pins über Monate oder Jahre hinweg Traffic, wodurch sich die Einnahmen im Laufe der Zeit summieren.
Vergleich der Pinterest-Einnahmen mit den Aufrufen
Zur Veranschaulichung:
- 10.000 Aufrufe → Grundlegender Monetarisierungserfolg (Nebenverdienst)
- 50.000 Aufrufe → Zuverlässiges Nebeneinkommen
- 100.000 Aufrufe → Meilensteine für Vollzeit-Creators erreichbar
- 500.000+ Aufrufe → Professionelles Einkommen als Creator
- 1.000.000+ Aufrufe → Hohes Einkommen oder Einnahmen auf Agentur-Niveau
Entscheidend sind nicht nur die Aufrufe, sondern auch die Aktionen, die diese Aufrufe auslösen.
Fazit
Pinterest-Aufrufe sind keine Zahlungen an sich – sie sind Chancen. Entscheidend ist, wie effektiv Sie diese Chancen in Klicks, Conversions und Verkäufe umwandeln.
Ein Creator, der strategisch monetarisiert, verdient oft deutlich mehr als jemand mit denselben Aufrufen, aber ohne optimierten Trichter oder umsetzbaren Call-to-Action.

