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Die Unterschiede zwischen Remarketing und Retargeting, und wie man sie umsetzt

  • Asher Ismail
  • 1 min read
Die Unterschiede zwischen Remarketing und Retargeting, und wie man sie umsetzt

Intro

Statistiken haben gezeigt, dass nur 2 % der Kunden beim ersten Besuch Ihrer Website einen Kauf tätigen.

Das ist eine ziemlich krasse Zahl, die die Notwendigkeit von Remarketing verdeutlicht.

Oder Retargeting.

Oder beides.

Moment, was?

Vielleicht sind Sie verwirrt über Remarketing und Retargeting und fragen sich, was die Unterschiede sind.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen sowohl Remarketing als auch Retargeting vor und zeigen Ihnen genau, wie Sie sie in Ihre Marketingkampagnen einbauen können, um abgewanderte Kunden zurückzugewinnen.

Was ist Remarketing?

Vermarkter verwenden Remarketing-Taktiken, um Kunden anzusprechen, die bereits ein gewisses Interesse an ihren Produkten oder Dienstleistungen gezeigt haben und sich in eine E-Mail-Liste eingetragen haben.

Vielleicht haben die Kunden eine Website besucht oder sogar einen Artikel in den Warenkorb gelegt, bevor sie diesen verlassen haben.

So können Sie als Vermarkter Remarketing nutzen, um E-Mails zu versenden, die den Kunden im Verkaufstrichter halten und ihn daran erinnern, welche Vorteile er hat, wenn er einen Kauf tätigt, und ihn generell daran erinnern, dass er nur noch einen Klick vom Kaufabschluss entfernt ist.

Remarketing umfasst in der Regel segmentierte E-Mail-Sequenzen, z. B. Angebote für kostenlosen Versand und andere Rabatte.

Wie Sie Remarketing nutzen können

Sie können E-Mail-Marketing-Software verwenden, um Kunden zu identifizieren, die ihren Einkaufswagen verlassen haben, und um festzustellen, welche Artikel sie dort zurückgelassen haben. Dann können Sie ihnen E-Mails schicken, um sie zum Kauf zu ermutigen (z. B. mit einem Angebot für kostenlosen Versand).

Um jedoch das absolute Maximum aus Ihrer Remarketing-Strategie herauszuholen, ist es hilfreich, die Kunden in verschiedene Segmente einzuteilen. Segmente können neue Kunden, der ausgegebene Betrag, besuchte Seiten, Kontakte von einer Geschäftsveranstaltung wie einer Karrieremesse und mehr sein.

How You Can Use Remarketing

Sie können zum Beispiel einem Erstkäufer ein Dankesschreiben schicken. Oder Sie können Empfehlungsschreiben an alle schicken, die bestimmte Produkte gekauft haben.

Was ist Retargeting?

Es ist etwas verwirrend, wenn Vermarkter die Begriffe "Remarketing" und "Retargeting" synonym für ein und dieselbe Sache verwenden.

Doch obwohl die beiden Strategien Gemeinsamkeiten aufweisen, gibt es genügend Unterschiede, um sie voneinander zu unterscheiden.

Beim Retargeting schalten Sie eine Online-Anzeige an einem bestimmten Ort, z. B. auf Facebook. Diese Anzeige richtet sich an Personen, die sich bereits mit Ihrer Website oder Marke beschäftigt haben.

Es sollten genügend Informationen gesammelt werden, um sicherzustellen, dass diese Art von Anzeigen hochgradig personalisiert sind und auf den vorherigen Aktionen der Nutzer basieren. So wird sichergestellt, dass relevante Inhalte angezeigt werden, die sich auf das Interesse des Kunden beziehen und daher eine höhere Konversionswahrscheinlichkeit haben.

Das Ziel ist es, den Nutzer wieder auf Ihre Website zu locken.

What is Retargeting?

Retargeting kann teuer werden. Je nach Ihrem Geschäftsmodell müssen Sie möglicherweise eine SaaS-Finanzierung in Betracht ziehen, um Ihre Kampagne erfolgreich durchzuführen.

Wie Sie Retargeting nutzen können

Retargeting umfasst im Allgemeinen zwei spezifische Strategien:

  • Listenbasiertes Retargeting
  • Pixel-basiertes Retargeting

Schauen wir uns die einzelnen Strategien genauer an:

Pixel-basiertes Retargeting

Jedes Mal, wenn ein Nutzer Ihre Website besucht und eine bestimmte Aktion durchführt (z. B. Artikel in den Einkaufswagen legt, bevor er ihn verlässt), registriert sich ein Cookie in seinem Browser. Dabei handelt es sich um ein Stück Code, das den Weg des Nutzers verfolgt.

Wichtig ist auch, dass es Ihnen zeigt, wo Sie sie online finden können, nachdem sie Ihre Website verlassen haben.

So können Sie diese Informationen nutzen, um relevante, personalisierte Anzeigen (z. B. Video-Testimonials oder Unboxing-Videos) für Ihre Artikel auf mehreren Kanälen, einschließlich Linkedin, anzuzeigen.

Listenbasiertes Retargeting

Für diese Strategie müssen Sie bereits über eine E-Mail-Liste verfügen. Außerdem muss diese E-Mail-Liste Abonnenten enthalten, die bereits Interesse an Ihrer Marke gezeigt haben.

Damit Ihre E-Mail-Liste für das listenbasierte Retargeting funktioniert, müssen Sie Ihre Liste auf jede soziale Plattform hochladen, die Sie für Retargeting-Zwecke nutzen möchten. Diese registrieren dann das Profil jedes Abonnenten und zeigen Ihre personalisierten Anzeigen auf ihren Kanälen vor den richtigen Personen an.

Das Tolle an dieser Form des Retargeting ist, dass Sie es so weit wie möglich anpassen können. Auf diese Weise werden die Anzeigen auf die Vorlieben, Interessen und das bisherige Verhalten der Kunden abgestimmt.

Was ist Ihre beste Vorgehensweise?

Der Unterschied zwischen Remarketing und Retargeting liegt in der Art und Weise, wie man sie angeht.

Was ist der Unterschied?

Remarketing ist meist auf E-Mails beschränkt, während Retargeting verschiedene Kanäle einbezieht und daher Ihre Marketingressourcen etwas weiter strecken kann.

Beide ermöglichen es Ihnen, Ihre Nachrichten und Anzeigen zu personalisieren, abgebrochene Warenkörbe zu speichern und Kunden auf andere Weise wieder ins Spiel zu bringen.

Remarketing ist nützlich, weil Sie damit im Wesentlichen Kunden ansprechen, die bereits auf Ihrer E-Mail-Liste stehen. Und da Statistiken gezeigt haben, dass die E-Mail-Konversionsraten im Jahr 2021 durchschnittlich 15,22 % betrugen, ist es sinnvoll, diese Strategie zu nutzen.

Mit Retargeting können Sie verschiedene Arten von Werbekampagnen anpassen und verbessern. Mit der Zeit können Sie neue Märkte erschließen und gleichzeitig Geld sparen, weil Sie Ihre Kunden besser verstehen und ihre Vorlieben kennenlernen.

Welche Strategie brauchen Sie?

Daher lautet der Ratschlag, dass Sie beide Strategien in Ihre digitalen Marketingkampagnen integrieren sollten, vorausgesetzt, Sie verfügen über das Budget, die Tools und das Marketingteam.

What Strategy Do You Need? (Bildquelle: pixabay.com)

Wie Sie Ihre Strategien optimieren können

Abschließend sei noch erwähnt, dass es Tools gibt, mit denen Sie Ihre Kampagnen optimieren können.

Tools wie Ranktracker für das Retargeting von Suchergebnissen, d. h. für die erneute Ansprache von Nutzern auf der Grundlage der von ihnen verwendeten Schlüsselwörter.

Wenn also ein Kunde das Schlüsselwort "schwarze Schuhe" verwendet hat, können Sie auf der Grundlage dieses Schlüsselworts eine benutzerdefinierte Zielgruppe erstellen und sie mit relevanten Anzeigen erneut ansprechen.

Es ist auch eine gute Idee, mit einem Tool wie Leadpages A/B-Tests für Anzeigenkopien und Landing Pages durchzuführen. So können Sie herausfinden, was in Ihren Remarketing- und Retargeting-Kampagnen am besten abschneidet.

Abschließende Überlegungen

Remarketing oder Retargeting?

Die Frage erübrigt sich fast, wenn Sie beide Strategien anwenden, was wir Ihnen ja auch empfehlen.

Mit beiden können Sie Kunden (neu) ansprechen, die eindeutig an Ihrem Angebot interessiert sind, und mit beiden können Sie die Konkurrenz abschütteln und Ihre Umsätze steigern.

Stellen Sie einfach sicher, dass Sie mit den richtigen Tools arbeiten, die Ihnen dabei helfen, die notwendigen Anpassungen an Ihren Kampagnen vorzunehmen, ein hochwertiges Marketingteam zusammenzustellen und Ihre Anzeigen und Inhalte mit treffenden Texten zu versehen.

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